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1. offizielle Karl-May-Messe deutschlands war ein voller Erfolg

Karl-May-Messe erreicht Wolke Sieben.

Marie Versini und Gojko Mitic zu Besuch

Die Mörschieder Karl-May-Freilichtbühne rief nach der letzten Spielsaison auf zu einer Fachmesse, die sich ganz ums Thema Karl-May drehen sollte.
Es war die erste dieser Art in Deutschland. Denn zum 30. Spielzeit-Jubiläum sollte was Besonders veranstaltet werden.
Die kleine Laienspielerbühne aus dem Hunsrück schaffte Großes: aus einer „Feuerwasser-Idee“ erwuchs ein Riesen-Fest.
Das Marketing-Team der Mörschieder Karl-May-Festspiele bilanziert: „Es war für uns alle einfach nur toll. Die Riesen-Arbeit, die Aufregung – alles vergessen, wir sind selig!“ Viele Insider und Karl-May-Fans, aber auch interessiertes Publikum und Freunde der Freilichtbühne kamen zur Premiere dieser Messe in die Messehallen von Idar-Oberstein.
Große Namen zierten die Ausstellerliste:
Vom Karl-May-Verlag Bamberg mit Bernhard Schmied höchstpersönlich, über das Karl-May-Archiv Göttingen mit Buchautor Michael Petzel bis zur Karl-May-Gesellschaft waren alle Hauptfunktionäre aus der Szene als Aussteller vertreten und somit vielgefragte Gesprächspartner für das Publikum. Besonders toll war, dass auch die befreundeten Freilichtbühnen von Pluwig und Burgrieden sich aktiv an der Messe beteiligt hatten.
Burgrieden war sogar mit einer zweiteiligen Stuntshow ein wahrer Publilkumsmagnet.
Die Halle bebte förmlich, als Winnetou-Legende Gojko Mitic, begleitet vom Mörschieder Blutsbrüder-Paar Hans-Joachim Klein (Old Shatterhand) und Eric Nisius (Winnetou) die Bühne betrat. "Ein super-Typ, sympathisch und voller Humor, Energie und Lebensfreude", so Alexander Klein, Marketingchef der Mörschieder Freilichtbühne mit einem breiten Strahlen im Gesicht. Mitic berichtete unermüdlich aus seinem erlebnisreichen Schauspielerleben und mit so viel Enthusiasmus, dass die Karl-May-Fans wie gebannt seinen Berichten folgten. Autogramme, Fotos und wieder unzählige Autogramme, Händedrücken, und wieder Fotos fürs Fan-Album – am laufenden Band. Er genoss sichtlich das Bad in der Menge, zeigte keinerlei Allüren und sang sogar einen Indianer-Song, der zum Schutz „unserer Mutter Erde“ aufruft – wie passend zur aktuellen Bewegung; so hatte auch die Karl-May-Messe ihren „saturday for future“.

 

Der Off-Sprecher der Mörschieder Freilichtbühne, Gordon Piedesack, führte mit seiner prägnanten Stimme durch das abwechslungsreiche Programm und unterhielt die Besucher aufs Beste. Die Lesungen und Erzählungen von Jean-Marc Birkholz, Winnetou-Darsteller bei Elspe Festival, bannte die Zuhörer und entführte sie im Original-Text in die Abenteuer von Karl May, auf der Großleinwand professtionell und exklusiv untermalt mit einzigartigen Fotos, die er extra für diese Messe-Lesung aus seinem Fundus mitgebracht hatte.

 

Einer der Programmhöhepunkte für Beteiligte und Besucher war das Winnetou-Treffen. Sie liefen alle auf - die aktuellen Winnetous der Freilichtbühnen Pluwig, Burgrieden, Mörschied und die Profis Jean-Marc Birkholz sowie Indianer-Legende Gojko Mitic. Der Mörschieder Winnetou Eric Nisius gab beim Round-Table-Gespräch zur Frage nach Bully Herbichs Produktion "Der Schuh des Manitou" überraschend eine Kostprobe der bayrisch eingefärbten Komödie, was die Besucher in höchstem Maße erheiterte und zu Beifallsstürmen brachte.

 

Viel Beifall erhielt auch die professionelle und temporeiche Show der Stunt-Truppe der Freilichtbühne Burgrieden. Sie zeigten Übungssequenzen und Passagen aus der aktuellen Kampfchoreografie ihrer Spielsaison „Im Tal des Todes“.

 

An diese erste Karl-May-Messe fügte sich eine Aftershow-Party mit der Band "FadeOut" an, die neben den Wild-West-Freaks auch viele Hunsrücker Freunde von fetziger Rock-Pop-Musik in die Messehalle lockte.

 

Die Karl-May-Messe fand ihren Abschluss im geimeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen mit allen Ausstellern und den dagebliebenen Fans, die auch hier wieder die Gaststars bewundernd umringten.
Besonders geadelt wurde die Idar-Obersteiner Messe, als sich die Türen öffneten und Karl-May-Filmlegende Marie Versini die Halle betrat.
Sie war es, die N'tscho-Tschi, die Schwester von Winnetou Pierre Brice in den Filmen der 60er-Jahre spielte. Ehrfürchtige Stille legte sich vor einen Freudenjubel.
Sie war die Krönung dieser Messe. Die Fans standen Schlange für Fotos, Autogramme und freudiges Händedrücken.
Für Gojko Mitic war es ein besonders freudiges Wiedersehen, da er sie aus vergangenen Filmzeiten kannte und als gute Freundin besonders schätzte. Die Mörschieder Indianer waren im 7. Indianer-Himmel angekommen und besuchten mit den beiden Film-Legenden abschließend zum Messe-Wochenende noch die Freilichtbühne, auf der gerade die Aufbauarbeiten zur neuen Saison für "Der Ölprinz" laufen. Eric Nisius bei der Verabschiedung der Gaststars: "Es war so ein tolles Wochenende, wir sind absolut stolz auf diesen Besuch und die große Ehre, die uns damit zuteil wurde. Das war die Krönung!" Fotoquelle: Martina Hoffmann, Freilichtbühne Mörschied Bild 327: v.l. Alexander Klein, Jean-Marc Birkholz, Eric Nisius, Gojko Mitic. Bild 389: Winnetou-Treffen - v.l. Reinhold Schomer - Pluwig, Max Feuerbach - Burgrieden, Eric Nisius - Mörschied, Jean-Marc Birkholz - Elspe Festival, Gojko Mitic Bild 415: auf der Freilichtbühne: Eric Nisius, Marie Versini, Gojko Mitic

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