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Statisten für Winnetou und Old Shatterhand: Karl-May-Freilichtbühne Mörschied hat Plätze frei

In diesem Jahr kann ein Jugendtraum wahr werden: die Karl-May-Freilichtbühne Mörschied sucht wieder Statisten, die gemeinsam mit Winnetou und Old Shatterhand auf der Bühne stehen! Ab Anfang Mai ist es wieder soweit: Proben-Start für die Saison 2020. Das Bühnenstück „Halbblut“, nach dem gleichnamigen Roman von Karl May, verspricht wieder Spannung, Spaß und Action.

Neben den bekannten Romanhelden Winnetou und Old Shatterhand, werden sich wieder Bösewichte und Indianerhäuptlinge auf der Bühne tummeln. Einen Hauch Exotik werden in diesem Jahr chinesische Eisenbahnarbeiter verbreiten, aber auch Siedler und unerschrockene Westmänner sollen dargestellt werden.

Statisten für Winnetou und Co.

Wie bereits im letzten Jahr, geht auch aktuell der Aufruf an alle Hobbydarsteller, Karl-May-Freunde oder solche, die sich in einer außergewöhnlichen Freizeitaktivität ausprobieren wollen. Gefragt sind Statisten und Kleindarsteller, die sich während des Stückes in die Kostüme der verschiedenen Personengruppen werfen wollen. Denn genau diese Personen sind in ihrer Gesamtheit ganz wichtige Bestandteile im Gesamtkunstwerk der Freilichtbühne. Sie beleben mit ihren Auftritten die einzelnen Szenen und sorgen für die passende Atmosphäre auf der Bühne, wenn die Hauptdarsteller ihre Rollen spielen. Sie tragen mit ihrem Mitwirken dazu bei, dass das Stück für den Zuschauer lebendig und bunt ist und zu einer bleibenden Erinnerung an einen schönen Sommertag bei der Freilichtbühne Mörschied wird. Kurz um: ohne Statisten und Komparsen ist das Freilichttheater nur halb so spannend.

Casting-Tag: 21. März, 10:00 bis 16:00 Uhr

Am 21. März sind alle Interessierten dazu eingeladen, sich gleich vor Ort zu bewerben: Freilichtbühne Mörschied, 55758 Mörschied – folgen Sie den Hinweisschildern Richtung Sportplatz. Das Regie- und Spielkomitee freut sich in der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr auf möglichst viele Statistenanwärter. Innerhalb eines Castings werden schauspielerische Geschicklichkeit, Teamfähigkeit und Sportlichkeit getestet. Ein gutes Maß an Wetterfestigkeit sollte ebenso vorhanden sein. Kann einer reiten und scheut auch keine Schaukämpfe, sind dies sehr gute Voraussetzungen, den „Job“ zu bekommen. Spezielles Karl-May-Wissen ist nicht erforderlich, erleichtert jedoch sehr den thematischen Zugang zum Stück und zu den Rollen, die es gilt, darzustellen. Selbstverständlich sollte der künftige Komparse auch in der Proben- und Spielzeit, d.h. vom Anfang Mai bis Ende Juli in der Regel samstags und sonntags zeitlich verfügbar sein.

 

Das Besetzungs-Team der Freilichtbühne Mörschied e.V. freut sich auf viele interessante Meldungen für die Saison 2020. Voranmeldungen: alexander.klein@karl-may-moerschied.de, oder auch am Casting-Tag selbst. Weitere Informationen: www.karl-may-moerschied.de

Statisten für Winnetou und Old Shatterhand:  Karl-May-Freilichtbühne Mörschied hat Plätze frei
Hilfe für Arnd: 50 Mal die Chance gegen Leukämie 600 Euro für Leukämiehilfe gespendet – Typisierung
Im Bürgerhaus Aurora in Weiden wurde es eng: Viele Menschen zeigen Solidarität für den an Leukämie erkrankten Arnd. 50 Menschen gaben eine Speichelprobe ab und 600 Euro wurden in die Spendendosen gesteckt, bei der Typisierungsaktion, die Arnds Freunde und Bekannte der Freilichtbühne Mörschied e. V. mit der Stefan-Morsch-Stiftung organisierten.
Benny Engel aus dem Orga- Team der Freilichtbühne Mörschied freut sich: „Es war ein toller Tag. Danke an alle, die mitgeholfen haben, wie die Globusfiliale Idar-Oberstein für die Spende von Wienern und belegten Brötchen und den
Nahe Getränke Service für die Getränkespenden. Danke auch an Kathis Werkstatt für die Blumendeko und die vielen
Kuchenspender.“
Bereits mehrfach engagierten sich die Vereinsmitglieder für Leukämiekranke. Wer kann ist auch bereits registriert. Sandra Friedrich, die seit 2001 als Statistin und Bühnenhelferin bei den Karl-May-Festspielen dabei ist, hat die Gelegenheit in Weiden genutzt.
„Bisher war ich einfach noch nicht dazu gekommen, mich als Stammzellspender zu registrieren. Jetzt habe ich das nachgeholt, weil ich Arnd helfen will. Wenn nicht ihm, dann jemand anderem mit Leukämie“, erzählt die 29-Jährige.
Carolin Späth besucht die 13. Klasse am Gymnasium Heinzenwies in Idar-Oberstein. Sie hat bei ihren Freunden rundgefragt, wer mit ihr zur Typisierung kommt: „Meine Schwester ist im Verein. So habe ich von dem Aufruf erfahren. Ich habe in meiner Stufe rundgefragt, wer mit mir hinfahren möchte und habe gleich fünf Leute mitgebracht. Wir sind jetzt alle registriert.“
Thomas Müller, Frank Lempges und Marvin Scherf von den Karl May Freunden Pluwig e. V. sind nach Weiden gekommen: „Wir sind gut befreundet mit den Mörschiedern. Wir besuchen gegenseitig unsere Aufführungen. Die meisten bei uns sind schon als Stammzellspender registriert. Wir möchten Arnd und den Mörschiedern Solidarität zeigen.“
 
Bildunterzeile:
Die Vereinsmitglieder der Freilichtbühne Mörschied engagieren sich für
leukämiekranken Arnd und andere Patienten.

Foto: Stefan-Morsch-Stiftung/Annika Zimmer
 
Hilfe für Arnd: 50 Mal die Chance gegen Leukämie 600 Euro für Leukämiehilfe gespendet – Typisierung
Gründer der Karl-May-Festspiele braucht Stammzellspende Freilichtbühne Mörschied e. V. ruft zur Typ
Mehrfach engagierten sich die Darsteller und Vereinsmitglieder der Freilichtbühne Mörschied für Leukämieerkrankte. Jetzt braucht einer aus den eigenen Reihen dringend eine Stammzelltransplantation um den Blutkrebs zu besiegen. Deshalb ruft der Verein gemeinsam mit der Stefan-Morsch-Stiftung zur Typisierung für Arnd und Patienten wie ihn auf: Sonntag, 16. Februar, 12 bis 16 Uhr. Menschen bis 40 Jahre können sich kostenlos im Bürgerhaus Aurora, Hauptstraße 5, in Weiden registrieren. Auch online kann man Lebensretter werden.

 

Eigentlich war es ein gewöhnlicher Gesundheits-Check für Arnd, alles wie immer. Kurz vor Weihnachten dann plötzlich die Diagnose Leukämie. „Damit hatte niemand gerechnet“, erzählt Vanessa Nisius aus dem Team der Freilichtbühne Mörschied e. V.. Sie und die Vereinskollegen wollen dem 55-Jährigen helfen. „Auf seinem Reiterhof hat er mit kleinen Wildwest-Spielen angefangen. Ohne Arnd gäbe es die Freilichtbühne und die Karl-May-Festspiele in Mörschied nicht. Er ist es, der dem ganzen immer wieder Leben einhaucht – als Darsteller, Regisseur und Texter“, erzählt die 36-Jährige.

Chemotherapie reicht nicht aus, um Arnd vom Blutkrebs zu heilen. Nur die Transplantation gesunder Blutstammzellen von einem Menschen mit den gleichen genetischen Gewebemerkmalen könnte seine Chance sein. Einen passenden Spender innerhalb der Familie gibt es nicht. Weltweit wird in Stammzellspenderdateien wie der Stiftung aus Birkenfeld nach dem genetischen Zwilling gesucht. Diese Suche möchten die Mörschieder mit dem Aufruf, dass sich junge, gesunde Menschen bis 40 Jahre als Stammzellspender registrieren lassen, unterstützen.  

 „Wir hoffen, dass viele kommen, sich typisieren lassen, die Hilfe für Arnd und andere mit Geldspenden unterstützen oder einfach nur reinkommen, was trinken und was essen. Die Einnahmen aus Getränkeverkauf und Kuchenbuffet kommen der Leukämie- und Tumorhilfe zugute.“

Auf der Homepage der Stiftung (www.stefan-morsch-stiftung.de) kann man sich auch online als Lebensretter registrieren. Bei Fragen sind Mitarbeiter über die gebührenfreie Hotline direkt erreichbar: 0800 – 76 67 724.

Gründer der Karl-May-Festspiele braucht Stammzellspende  Freilichtbühne Mörschied e. V. ruft zur Typ
Rekord Saison 2019

Freilichtbühne Mörschied beschließt Saison mit Rekord-Ergebnis

 Mörschied, 28. Juli 2019.
Mit dem letzten Julisonntag fiel auch der Vorhang für die Jubiläumssaison der Freilichtbühne Mörschied. Insgesamt stiegen die Hunsrücker Freilichtakteure 15 Mal in die Wildwestkostüme, um „Der Ölprinz“ vor Publikum zu spielen. Zum 30-jährigen Jubiläum der Freilichtbühne bescherte der Karl May-Klassiker „Der Ölprinz“ einen neuen Zuschauer-Rekord: für 12.431 Wildwesttheater-Freunde lag in diesem Sommer das erklärte Ziel in Mörschied.

Ein toller Indianer-Sommer geht zu Ende

Mit einem großen Jubelkreis bedankten sich die Amateurschauspieler bei ihrem Publikum. Alexander Klein, de hünenhafte Darsteller des „Mokaschi“, umarmte den „Winnetou“-Darsteller Eric Nisius und beide waren der einhelligen Meinung: „Wir sind ganz schön kaputt vom Kämpfen, Reiten, den Wetterkapriolen vom Wüstenklima bis zum Schnür-Regen, doch es war ein wunderbarer Indianer-Sommer! Es ist einfach immer wieder ein tolles Erlebnis, vor ausverkauften Rängen zu spielen, in die gespannten Gesichter der Kinder zu schauen und auch in die verträumten der älteren Generation, die sich zurückversetzt fühlen, in die Zeit der großen Karl-May-Kino-Filme.“ Old-Shatterhand-Darsteller und erster Vorsitzender des Freilichtbühnenvereins, Hans-Joachim Klein, fügte ebenso bewegt dazu: „Eine schönere Belohnung wie ein begeistertes Publikum kanns kaum geben – dafür üben wir ein ganzes Frühjahr lang und spielen in der Sommersaison einfach aus Herzblut und Überzeugung unsere Stücke.“ Einen besonderen Wehmutstropfen musste Klein noch verkünden, denn die langjährige und beliebte Darstellerin Marlis Doehring zog sich als aktive Spielerin von der Bühne zurück, bleibt jedoch als gute Seele und Verwalterin des Kostümfundus sowie als Organisationstalent der Freilichtbühne erhalten. Sie hatte im Jubiläumstück „Der Ölprinz“ die besondere Gelegenheit, sich in der Paraderolle der „Rosalie Ebersbach“ von ihrem begeisterten Publikum zu verabschieden.

Rekord-Ergebnis: 12.431 Zuschauer

Die Buchungszahlen ließen es zu Beginn der Spielsaison schon erahnen – „wir könnten wohl zum Jubiläum die 12.000er Marke knacken“, so war der freudige Ausblick, den Vanessa Nisius, die die Kartenbuchungen verwaltet, am Anfang der Saison. Mit jedem Wochenende schraubten sich die Buchungen hoch. „Wir zeichnen den 10.000sten Zuschauer aus“ – das hatte der Vorstand schnell beschlossen. Als Belohnung stand eine Fahrt mit der original Stage-Coach über die Bühne im laufenden Stück an sowie eine anschließende Bühnenführung und eine Eintrittskarte fürs nächste Jahr. Auch bei Erreichen der nächsten Tausend wurde der 11.000ste Zuschauer belohnt. Und der 12.000ste. Dann war klar: „Zuschauer-Rekord zum Jubiläum, wie geil ist das denn“.

Vorarbeit hat sich gelohnt

Dass so viele begeisterte Leute im Sommer den Weg zu Freilichtbühne Mörschied finden, kommt sicherlich nicht von ungefähr. Viel Energie und Eigeninitiative stecken die Amateurschauspieler in ihr Hobby. Und das besonders im Jubiläumsjahr. „Wir wollten zum Dreißigsten etwas ganz Besonderes starten“, so Alexander Klein, Werbechef der Freilichtbühne. „Mit der Karl-May-Messe im Frühjahr hatten wir dies sicherlich gefunden. Wir können auf jeden Fall mit Stolz behaupten: die Freilichtbühne Mörschied veranstaltete die erste Karl-May-Messe in Deutschland. Und dies mit großem Lob von höchster Stelle, dem Karl-May-Verlag. Besucher unserer Vorstellungen bezogen sich immer wieder voll des Lobes auf diese Messe und berichteten, dass sie über diesen Kontakt auf uns aufmerksam wurden.“ Alles braucht seine Zeit. Rekordzahlen zu erzielen gelingt wahrlich nur mit viel Öffentlichkeitsarbeit und dem permanenten Bespielen von Netzwerken. Mit dieser Strategie sind wohl die Mörschieder Hobbyindianer auf dem richtigen Erfolgspfad.

Ausblick in die kommende Saison

Noch mit dem Staub der Prärie aus „Der Ölprinz“ auf den Schultern verabschiedete sich das Freilichtbühnenteam in die spielfreie Zeit, jedoch nicht, ohne die nächste Saison bereits anzukündigen. 2020 wird „Halbblut“ auf die Bühne gebracht. Ebenfalls eine Erzählung aus der Feder von Karl May. Man darf also wieder gespannt sein, wie diese Story in der Bühnenfassung umgesetzt wird. Für Team und Regisseur ist nach der Saison auch gleichzeitig vor der Saison. Der Inhalt steht bereits, am Textbuch wird gefeilt und die Bühnenbaupläne werden ebenfalls schon angepackt. Im zeitigen Frühjahr rufen die Verantwortlichen der Bühne wieder auf zum offiziellen Statisten-Casting, ein Spektakel und ein Spaß für alle, was sich für die Zukunft bewährt hat. Verfolgen kann man die Terminplanung der Freilichtbühne über die Homepage www.karl-may-moerschied.de

Rekord Saison 2019
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