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Rekord Saison 2019

Freilichtbühne Mörschied beschließt Saison mit Rekord-Ergebnis

 Mörschied, 28. Juli 2019.
Mit dem letzten Julisonntag fiel auch der Vorhang für die Jubiläumssaison der Freilichtbühne Mörschied. Insgesamt stiegen die Hunsrücker Freilichtakteure 15 Mal in die Wildwestkostüme, um „Der Ölprinz“ vor Publikum zu spielen. Zum 30-jährigen Jubiläum der Freilichtbühne bescherte der Karl May-Klassiker „Der Ölprinz“ einen neuen Zuschauer-Rekord: für 12.431 Wildwesttheater-Freunde lag in diesem Sommer das erklärte Ziel in Mörschied.

Ein toller Indianer-Sommer geht zu Ende

Mit einem großen Jubelkreis bedankten sich die Amateurschauspieler bei ihrem Publikum. Alexander Klein, de hünenhafte Darsteller des „Mokaschi“, umarmte den „Winnetou“-Darsteller Eric Nisius und beide waren der einhelligen Meinung: „Wir sind ganz schön kaputt vom Kämpfen, Reiten, den Wetterkapriolen vom Wüstenklima bis zum Schnür-Regen, doch es war ein wunderbarer Indianer-Sommer! Es ist einfach immer wieder ein tolles Erlebnis, vor ausverkauften Rängen zu spielen, in die gespannten Gesichter der Kinder zu schauen und auch in die verträumten der älteren Generation, die sich zurückversetzt fühlen, in die Zeit der großen Karl-May-Kino-Filme.“ Old-Shatterhand-Darsteller und erster Vorsitzender des Freilichtbühnenvereins, Hans-Joachim Klein, fügte ebenso bewegt dazu: „Eine schönere Belohnung wie ein begeistertes Publikum kanns kaum geben – dafür üben wir ein ganzes Frühjahr lang und spielen in der Sommersaison einfach aus Herzblut und Überzeugung unsere Stücke.“ Einen besonderen Wehmutstropfen musste Klein noch verkünden, denn die langjährige und beliebte Darstellerin Marlis Doehring zog sich als aktive Spielerin von der Bühne zurück, bleibt jedoch als gute Seele und Verwalterin des Kostümfundus sowie als Organisationstalent der Freilichtbühne erhalten. Sie hatte im Jubiläumstück „Der Ölprinz“ die besondere Gelegenheit, sich in der Paraderolle der „Rosalie Ebersbach“ von ihrem begeisterten Publikum zu verabschieden.

Rekord-Ergebnis: 12.431 Zuschauer

Die Buchungszahlen ließen es zu Beginn der Spielsaison schon erahnen – „wir könnten wohl zum Jubiläum die 12.000er Marke knacken“, so war der freudige Ausblick, den Vanessa Nisius, die die Kartenbuchungen verwaltet, am Anfang der Saison. Mit jedem Wochenende schraubten sich die Buchungen hoch. „Wir zeichnen den 10.000sten Zuschauer aus“ – das hatte der Vorstand schnell beschlossen. Als Belohnung stand eine Fahrt mit der original Stage-Coach über die Bühne im laufenden Stück an sowie eine anschließende Bühnenführung und eine Eintrittskarte fürs nächste Jahr. Auch bei Erreichen der nächsten Tausend wurde der 11.000ste Zuschauer belohnt. Und der 12.000ste. Dann war klar: „Zuschauer-Rekord zum Jubiläum, wie geil ist das denn“.

Vorarbeit hat sich gelohnt

Dass so viele begeisterte Leute im Sommer den Weg zu Freilichtbühne Mörschied finden, kommt sicherlich nicht von ungefähr. Viel Energie und Eigeninitiative stecken die Amateurschauspieler in ihr Hobby. Und das besonders im Jubiläumsjahr. „Wir wollten zum Dreißigsten etwas ganz Besonderes starten“, so Alexander Klein, Werbechef der Freilichtbühne. „Mit der Karl-May-Messe im Frühjahr hatten wir dies sicherlich gefunden. Wir können auf jeden Fall mit Stolz behaupten: die Freilichtbühne Mörschied veranstaltete die erste Karl-May-Messe in Deutschland. Und dies mit großem Lob von höchster Stelle, dem Karl-May-Verlag. Besucher unserer Vorstellungen bezogen sich immer wieder voll des Lobes auf diese Messe und berichteten, dass sie über diesen Kontakt auf uns aufmerksam wurden.“ Alles braucht seine Zeit. Rekordzahlen zu erzielen gelingt wahrlich nur mit viel Öffentlichkeitsarbeit und dem permanenten Bespielen von Netzwerken. Mit dieser Strategie sind wohl die Mörschieder Hobbyindianer auf dem richtigen Erfolgspfad.

Ausblick in die kommende Saison

Noch mit dem Staub der Prärie aus „Der Ölprinz“ auf den Schultern verabschiedete sich das Freilichtbühnenteam in die spielfreie Zeit, jedoch nicht, ohne die nächste Saison bereits anzukündigen. 2020 wird „Halbblut“ auf die Bühne gebracht. Ebenfalls eine Erzählung aus der Feder von Karl May. Man darf also wieder gespannt sein, wie diese Story in der Bühnenfassung umgesetzt wird. Für Team und Regisseur ist nach der Saison auch gleichzeitig vor der Saison. Der Inhalt steht bereits, am Textbuch wird gefeilt und die Bühnenbaupläne werden ebenfalls schon angepackt. Im zeitigen Frühjahr rufen die Verantwortlichen der Bühne wieder auf zum offiziellen Statisten-Casting, ein Spektakel und ein Spaß für alle, was sich für die Zukunft bewährt hat. Verfolgen kann man die Terminplanung der Freilichtbühne über die Homepage www.karl-may-moerschied.de

Rekord Saison 2019
Die 10.000 Buchung, in 2019, wurde geehrt

„Der Ölprinz“ hat Glück gebracht

10.000 Eintrittskarten verkauft

 Am Wochenende war es soweit: die 10.000ste gekaufte Karte wurde registriert. „Wir kennen durch das Buchungssystem bereits Sitzplatz und Namen, und freuen uns immer wieder, für unsere Besucher eine Überraschung bieten zu können.“, so Vanessa Nisius im Kassenhaus der Freilichtbühne. In diesem Jahr haben sich Vanessa Nisius und Benny Engel vom Kassenteam der Karl-May-Festspiele etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um den Besucher mit der 10.000sten gekauften Eintrittskarte zu überraschen: eine Fahrt mit der Postkutsche über die gesamte Länge der Bühne! Mit großer Freude genoss die glückliche Kartenkäuferin, Lena Bender aus dem benachbarten Dickesbach, ihren außergewöhnlichen Gewinn. „Der Ölprinz“ hat mir also in diesem Jahr Glück gebracht“, so ihr Fazit nach der Postkutschenfahrt, „mal sehen, ob‘s nächstes Jahr wieder klappt!“

 

Traditionell zeichnen die Organisatoren der Mörschieder Freilichtbühne schon seit einigen Jahren die 10.000ste verkaufte Karte sowie auch den 10.000sten Besucher besonders aus. Denn man freut sich damit über den ungebrochen großen Zustrom zu den jährlich im Sommer stattfindenden Karl-May-Festspielen. Gleichzeitig ist dies auch eine Bestätigung für das ehrenamtliche Engagement der Akteure wie auch der Organisatoren des Vereins. „Noch erfreulicher ist es, dass immer viele Kinder und Jugendliche den Weg zu den Geschichten von Karl May finden, ist es doch heutzutage nicht mehr so einfach, sich als Live-Theater der Konkurrenz von Online-Medien und Unterhaltungstechnologien zu stellen“, so der erste Vorsitzende, Hans-Joachim Klein.

 

Nun bleibt es also spannend, wer der 10.000ste Gast sein wird, der seinen Mokassin über die Schwelle des Mörschieder Kassenhauses setzen wird. Für die verbleibenden 2 Spielwochenenden sind noch Karten erhältlich. Schnell und bequem kann man online buchen, mit Übersicht auf die verfügbaren Sitzplätze. Informationen und Karten: www.karl-may-moerschied.de

 

Die Festspielzeit dauert bis einschließlich 28. Juli, wobei es in diesem Jahr zur Feier des 30. Spielzeitjubiläums noch eine Zusatzvorstellung am Freitag, 26. Juli gibt. Besonderheit an dieser Vorstellung ist, dass viele der ehemaligen Mitwirkenden da sein werden, um mit den aktuellen Akteuren das Jubiläum gebührend und gehörig zu feiern

Die 10.000 Buchung, in  2019, wurde geehrt
1. offizielle Karl-May-Messe deutschlands war ein voller Erfolg

Karl-May-Messe erreicht Wolke Sieben.

Marie Versini und Gojko Mitic zu Besuch

Die Mörschieder Karl-May-Freilichtbühne rief nach der letzten Spielsaison auf zu einer Fachmesse, die sich ganz ums Thema Karl-May drehen sollte.
Es war die erste dieser Art in Deutschland. Denn zum 30. Spielzeit-Jubiläum sollte was Besonders veranstaltet werden.
Die kleine Laienspielerbühne aus dem Hunsrück schaffte Großes: aus einer „Feuerwasser-Idee“ erwuchs ein Riesen-Fest.
Das Marketing-Team der Mörschieder Karl-May-Festspiele bilanziert: „Es war für uns alle einfach nur toll. Die Riesen-Arbeit, die Aufregung – alles vergessen, wir sind selig!“ Viele Insider und Karl-May-Fans, aber auch interessiertes Publikum und Freunde der Freilichtbühne kamen zur Premiere dieser Messe in die Messehallen von Idar-Oberstein.
Große Namen zierten die Ausstellerliste:
Vom Karl-May-Verlag Bamberg mit Bernhard Schmied höchstpersönlich, über das Karl-May-Archiv Göttingen mit Buchautor Michael Petzel bis zur Karl-May-Gesellschaft waren alle Hauptfunktionäre aus der Szene als Aussteller vertreten und somit vielgefragte Gesprächspartner für das Publikum. Besonders toll war, dass auch die befreundeten Freilichtbühnen von Pluwig und Burgrieden sich aktiv an der Messe beteiligt hatten.
Burgrieden war sogar mit einer zweiteiligen Stuntshow ein wahrer Publilkumsmagnet.
Die Halle bebte förmlich, als Winnetou-Legende Gojko Mitic, begleitet vom Mörschieder Blutsbrüder-Paar Hans-Joachim Klein (Old Shatterhand) und Eric Nisius (Winnetou) die Bühne betrat. "Ein super-Typ, sympathisch und voller Humor, Energie und Lebensfreude", so Alexander Klein, Marketingchef der Mörschieder Freilichtbühne mit einem breiten Strahlen im Gesicht. Mitic berichtete unermüdlich aus seinem erlebnisreichen Schauspielerleben und mit so viel Enthusiasmus, dass die Karl-May-Fans wie gebannt seinen Berichten folgten. Autogramme, Fotos und wieder unzählige Autogramme, Händedrücken, und wieder Fotos fürs Fan-Album – am laufenden Band. Er genoss sichtlich das Bad in der Menge, zeigte keinerlei Allüren und sang sogar einen Indianer-Song, der zum Schutz „unserer Mutter Erde“ aufruft – wie passend zur aktuellen Bewegung; so hatte auch die Karl-May-Messe ihren „saturday for future“.

 

Der Off-Sprecher der Mörschieder Freilichtbühne, Gordon Piedesack, führte mit seiner prägnanten Stimme durch das abwechslungsreiche Programm und unterhielt die Besucher aufs Beste. Die Lesungen und Erzählungen von Jean-Marc Birkholz, Winnetou-Darsteller bei Elspe Festival, bannte die Zuhörer und entführte sie im Original-Text in die Abenteuer von Karl May, auf der Großleinwand professtionell und exklusiv untermalt mit einzigartigen Fotos, die er extra für diese Messe-Lesung aus seinem Fundus mitgebracht hatte.

 

Einer der Programmhöhepunkte für Beteiligte und Besucher war das Winnetou-Treffen. Sie liefen alle auf - die aktuellen Winnetous der Freilichtbühnen Pluwig, Burgrieden, Mörschied und die Profis Jean-Marc Birkholz sowie Indianer-Legende Gojko Mitic. Der Mörschieder Winnetou Eric Nisius gab beim Round-Table-Gespräch zur Frage nach Bully Herbichs Produktion "Der Schuh des Manitou" überraschend eine Kostprobe der bayrisch eingefärbten Komödie, was die Besucher in höchstem Maße erheiterte und zu Beifallsstürmen brachte.

 

Viel Beifall erhielt auch die professionelle und temporeiche Show der Stunt-Truppe der Freilichtbühne Burgrieden. Sie zeigten Übungssequenzen und Passagen aus der aktuellen Kampfchoreografie ihrer Spielsaison „Im Tal des Todes“.

 

An diese erste Karl-May-Messe fügte sich eine Aftershow-Party mit der Band "FadeOut" an, die neben den Wild-West-Freaks auch viele Hunsrücker Freunde von fetziger Rock-Pop-Musik in die Messehalle lockte.

 

Die Karl-May-Messe fand ihren Abschluss im geimeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen mit allen Ausstellern und den dagebliebenen Fans, die auch hier wieder die Gaststars bewundernd umringten.
Besonders geadelt wurde die Idar-Obersteiner Messe, als sich die Türen öffneten und Karl-May-Filmlegende Marie Versini die Halle betrat.
Sie war es, die N'tscho-Tschi, die Schwester von Winnetou Pierre Brice in den Filmen der 60er-Jahre spielte. Ehrfürchtige Stille legte sich vor einen Freudenjubel.
Sie war die Krönung dieser Messe. Die Fans standen Schlange für Fotos, Autogramme und freudiges Händedrücken.
Für Gojko Mitic war es ein besonders freudiges Wiedersehen, da er sie aus vergangenen Filmzeiten kannte und als gute Freundin besonders schätzte. Die Mörschieder Indianer waren im 7. Indianer-Himmel angekommen und besuchten mit den beiden Film-Legenden abschließend zum Messe-Wochenende noch die Freilichtbühne, auf der gerade die Aufbauarbeiten zur neuen Saison für "Der Ölprinz" laufen. Eric Nisius bei der Verabschiedung der Gaststars: "Es war so ein tolles Wochenende, wir sind absolut stolz auf diesen Besuch und die große Ehre, die uns damit zuteil wurde. Das war die Krönung!" Fotoquelle: Martina Hoffmann, Freilichtbühne Mörschied Bild 327: v.l. Alexander Klein, Jean-Marc Birkholz, Eric Nisius, Gojko Mitic. Bild 389: Winnetou-Treffen - v.l. Reinhold Schomer - Pluwig, Max Feuerbach - Burgrieden, Eric Nisius - Mörschied, Jean-Marc Birkholz - Elspe Festival, Gojko Mitic Bild 415: auf der Freilichtbühne: Eric Nisius, Marie Versini, Gojko Mitic

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